Neu: IAM-Bernet-Studie Journalisten im Web 2019
Dominik AllemannUnsere IAM-Bernet-Studie «Journalisten im Web» erscheint heute in ihrer dritten Auflage. Sie bringt ein Update auf die ambivalente Beziehung von Medienschaffenden zu Social Media.
Bettina Hamilton-Irvine ist Co-Leiterin Inland bei der Republik und Blattmacherin bei CH Media. Zu Social Media hat sie ein ambivalentes Verhältnis. Für die Arbeit holt sie sich dort in erster Linie Inspiration für Themen, Geschichten und Interviewpartner.
Die online Leserschaft soll sich für Nachrichtenportale registrieren. Je besser die Verlage ihre Leser kennen, desto relevanter werde der Content.
Sieht Roman Banholzer auf Twitter oder Facebook ein Thema immer wieder aufpoppen, überlegt er sich, ob dies ein neuer Aspekt einer Geschichte oder ein Ansatzpunkt für weitere Recherchen sein könnte. «Social Media helfen mir, Geschichten zu entdecken. Für mich ist es eine Informationsquelle, wo ich sehe, was Aufmerksamkeit erregt.»
Strippenzieher, Spindoctors, Einflüsterer und Schwurbler – Medienschaffende haben oft kein gutes Bild von uns PR-Profis. Dabei sind sie im Dauerstress auf schnelle, direkte und klare Information angewiesen. Himmel und Hölle in der Medienarbeit – und was wir Gutes dazu beitragen können.
Für ihn ist es eine Hassliebe. In den Sozialen Medien findet Peter Aeschlimann Geschichten und Personen, auf die er sonst nicht aufmerksam würde. Selbstdarsteller beobachtet er kritisch. Das Web nutzt er heute lieber für den Dialog mit seinen Leser*innen statt als Plattform für sich selbst.
Regisseurenrolle für die eigene Website, Digitales im Schaufenster und Made in China. All dies wurde an der Schweizer Online Marketing Konferenz letzten Donnerstag besprochen. Zum siebten Mal fand die Konferenz an der Universität Bern statt. Drei Referate, die ich besonders interessant fand.